Die Ernährung hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. Wertvolle Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe gelangen dabei in den Organismus, wo sie an bestimmten Prozessen beteiligt sind. Das Fehlen eines dieser Elemente kann dagegen Mangelerscheinungen auslösen. So können brüchige Nägel oder ausfallende Haare auf einen zu geringen Anteil an Eisen im Körper zurückzuführen sein.

Die Nägel reißen einKaputte Fingernägel

Wer kennt das nicht: Kaum werden die Fingernägel bei kleineren Handarbeiten belastet, da brechen sie bereits ab. Die Widerstandsfähigkeit ist gering. Entweder wachsen sie und blättern anschließend schichtartig ab. Oder sie werden bereits in ihrem Wachstum gehemmt, weil sie derart spröde sind, dass sie relativ schnell brechen und unschön aussehen.

Eine Vorstufe kann zudem eintreten, wenn die Nägel eine besonders grobe Struktur aufweisen, langfaserig erscheinen oder sogar tiefe Rillen und Verfärbungen besitzen. In diesen Fällen wird deutlich, dass ein Mangel im Körper vorliegt. Doch nicht immer ist erkennbar, welches Spurenelement genau fehlt und wie der Betroffene darauf einwirken kann.

Spliss TimeDas Problem der kraftlosen Haare

Aber auch ein zweites Manko kennen viele Menschen nur zu gut: Wer möchte sich nicht gerne mit langen und vor allem gesunden Haaren präsentieren? Doch die Frisur wirkt unschön, kann nicht gestylt werden, die Haare erscheinen fade und trocken – oder brechen während des Wachstums sogar ab.

Derartige Symptome sind bedauerlich und können eine erhebliche Belastung für eine Person darstellen. Denn neben dem Gesicht stellen die Haare den ersten Blickfang für unser Gegenüber dar. Die Visitenkarte also, mit der wir uns der Öffentlichkeit zeigen. Liegt hier ein krankhafter Zustand vor, so leiden Körper und Seele. Allerdings können die Ursachen dafür recht simpel sein und sich entsprechend einfach beheben lassen.

Der Eisenmangel als Grund

Zunächst einmal ist es wichtig, dass alle vorgenannten Symptome chronische oder zeitlich begrenzte Auslöser haben können, die mit der allgemeinen Gesundheit, dem Stress auf der Arbeit oder dem Umgang mit Chemikalien in Verbindung stehen.

Dennoch gehen die meisten Ursachen auf einen zu geringen Eisenanteil im Organismus zurück. Der Körper ist dann nicht mehr in der Lage, seinem Zellenwachstum eine bestimmte Stabilität zu verleihen. Erkennbar wird der Mangel vornehmlich dadurch, dass neben den Haaren und Nägeln auch die Haut betroffen ist. Sie erscheint blass und wenig vital, kann zu Unreinheiten neigen oder eine leichte Akne und Ekzeme aufweisen. In diesen Fällen sind daher keine teuren Kosmetika notwendig – es genügt bereits, etwas mehr Eisen über die Ernährung zuzuführen.

Das geschieht beim Eisenmangel im Körper

Bei einem Defizit an Eisen wird die Verteilung des Mineralstoffes im Körper verändert. Nun erhalten lediglich die wichtigsten Organe ihren Anteil am Eisen – was dagegen als relativ unwichtig erachtet wird, bekommt eine deutlich geringere Menge zugemessen.

Zu den letztgenannten Bestandteilen gehören eben die Nägel und Haare sowie die oberen Hautschichten. Sie sind für den Organismus nicht überlebensnotwendig, können diese Rationierung also vertragen. Das mag für den Betroffenen unschön sein, stellt aber eine kluge Vorgehensweise des Körpers dar, der sich auf diese Art gegen Krankheiten und äußere Einflüsse zur Wehr setzt. Ein Mechanismus also, der unser Wohlergehen sichert.

Die Symptome von Eisenmangel sind vielfältig. Klicken Sie auf einen Bereich und erfahren Sie mehr!

1

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2

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