In den meisten Fällen ist Eisenmangel auf einen Blutverlust oder einen erhöhten Eisenbedarf, beispielsweise während der Schwangerschaft oder in hohem Lebensalter, zurückzuführen. Weitaus weniger bekannt ist Übergewicht als eine zentrale Ursache. Dies überrascht zunächst, da Übergewicht mit einer überdurchschnittlichen Nahrungsaufnahme verbunden ist. Ein Plus an Nahrung sollte theoretisch auch mit einem Plus an Nährstoffen einhergehen. Häufig wird bei der Nahrungsaufnahme jedoch auf Lebensmittel mit hohem Eisenanteil verzichtet.Hamburger

Meist besteht eine hochkalorische Ernährungsweise, wie sie von übergewichtigen Menschen in Anspruch genommen wird, aus Lebensmitteln mit einem zu geringen Anteil an Mikronährstoffen. Die Präferenz liegt häufig in zuckerhaltiger Nahrung und Fertigkost, sowie Fast Food und seltener in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse.
In diesem Zusammenhang ist zunächst nicht das Übergewicht an sich Schuld an einem potenziellen Eisenmangel. Vielmehr führt eine falsche Ernährungsweise dazu, dass der Körper nicht genügend Eisen zur Verfügung gestellt bekommt.

Sekundärkrankheiten als zusätzlicher Auslöser

Wenn Übergewicht besonders hoch ist beziehungsweise seit einem langen Zeitraum besteht, können Sekundärkrankheiten in Erscheinung treten. Sie gelten als unmittelbar durch das hohe Gewicht begünstigt und können ihrerseits zu einem Eisenmangel beitragen. Zu den häufigsten Krankheiten in diesem Kontext gehören Diabetes Mellitus Typ II, das Metabolische Syndrom, Schlaganfall und Herzinfarkt. Darüber hinaus geht hohes Gewicht mit einer höheren Anfälligkeit für Infektionen und entzündlichen Prozessen einher. Diese möglichen spezifischen Folgeerkrankungen, vor allem erhöhte Entzündungswerte, führen zu einer erheblichen Erschwerung der Eisenaufnahme.

Hinweis

Bei Übergewicht und gleichzeitig vorhandener einseitiger Ernährung ist ein regelmäßiges Blutbild hilfreich, um Eisenmangel frühzeitig zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern

Eisenmangel nach adipositachirurgischen Eingriffen

Zunehmend mehr Menschen mit sehr hohem Übergewicht nehmen eine sogenannte adipositachirurgische Behandlung in Anspruch. Hierzu zählen verschiedene operative Methoden, die die Möglichkeit der Nahrungsaufnahme durch Reduktion des Magens beziehungsweise des Magenvolumens verringern. In der Regel ist die Nahrungsaufnahme in der Zeit der angestrebten Gewichtsreduktion auf wenige hundert Kalorien täglich begrenzt, wodurch entsprechend weniger Nährstoffe aufgenommen werden.

Bei manchen Eingriffen, beispielsweise einer Variante des Magenbypass, gelangt die aufgenommene Nahrung auf dem Verdauungsweg unmittelbar vom Magen in den Dünndarm. Der Zwölffingerdarm wird hierbei nicht beansprucht. Hier wird jedoch das meiste Eisen resorbiert, was wiederum einen Eisenmangel zur Folge haben kann.

Problematik der Symptomdarstellung

Frau misst Ihren Bauch mit der HandHäufig wird Eisenmangel bei übergewichtigen Menschen nur als Zufallsfund im Rahmen einer Blutuntersuchung festgestellt. Dies kann daran liegen, dass der Mangel noch im niedrigen Bereich liegt und keine nennenswerten Symptome auftreten. Häufig werden allerdings bestehende Symptome nicht im Kontext mit einem Eisenmangel interpretiert. Das Erscheinungsbild eines Eisenmangels kann sehr vielfältige Formen haben. Zu den klassischen Symptomen zählen Müdigkeit und häufige Abgeschlagenheit. Auch schnelle Erschöpfungszustände, beispielsweise nach körperlicher Belastung, gehören dazu. Im weiteren Verlauf zeigen sich häufig ein Nachlassen der Konzentration und eine Verminderung der allgemeinen Leistungsfähigkeit

All diese Symptome kennen viele Menschen mit Übergewicht im Zusammenhang mit der hohen Gewichtsbelastung. Je mehr Gewicht, desto weniger belastbar ist der Körper. Erschöpfung und Müdigkeit treten auf, weil das Gewicht den Körper weitaus stärker beansprucht, als dies bei einem schlanken Menschen der Fall wäre.

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