Eisen gehört zu den Grundbausteinen für Gesundheit und Wohlbefinden. Der Körper kann das Element jedoch nicht selbst herstellen. Im Rahmen einer vollwertigen Ernährung ist es zwar möglich, dem Organismus genügend Eisen zuzuführen. Dennoch kann für bestimmte Risikogruppen ein Mangel daran bestehen. Zu ihnen gehören vor allem Personen, die regelmäßig Sport treiben.

Das Eisen im Körper

Zunächst einmal ist es wichtig, die Funktion des Eisens für einen gesunden Organismus zu erkennen. Das Element ist innerhalb des Stoffwechsels an vielen Aktivitäten der Zellen beteiligt. Ebenso kommt ihm im Zuge des Sauerstofftransports eine wichtige Bedeutung zu: Durch die Atmung wird unverbrauchte Luft aufgenommen und durch die Blutbahnen in das Gehirn verbracht. Bereits ein zu geringer Eisenanteil – der menschliche Körper hat davon etwa vier bis fünf Milligramm eingelagert – kann zu einer verstärkten Müdigkeit führen. Der Betroffene fühlt sich antriebslos, neigt zu einem blassen Teint und wirkt in seiner optischen Erscheinung auch nicht recht gesund. Mehr noch, seine Leistungsfähigkeit nimmt ab; das berufliche Pensum des Tages kann er gerade noch erreichen, für ein Hobby oder den Sport bleiben anschließend jedoch keine Reserven mehr.

Zwei Menschen in Startposition zum SprintEisen als Antrieb für Sportler

Wer häufiger die Bewegung sucht, die Muskeln beansprucht oder sich regelmäßig einen abendlichen Jogginglauf gönnt, leistet damit einen wichtigen Dienst an Körper und Geist. Sport bildet eine der Säulen, auf denen das vitale Leben basiert. Doch das Training fördert den Körper nicht alleine – es fordert ihm auch eine hohe Leistung ab. Es bedarf daher eines erhöhten Bedarfs an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Anderenfalls kann der Organismus seinen Funktionen nicht in gewünschter Weise nachkommen. Es würde sich bei einem konstant niedrigen Verbrauch also ein Mangel einstellen. Ihn bemerkt der Sportler recht schnell: Die Muskeln neigen rascher zur Müdigkeit, die Ausdauer nimmt deutlich ab, bereits während des Laufens stellen sich Seitenstiche ein. Der Grund dafür kann in einer ungenügenden Aufnahme an Sauerstoff liegen.

Hinweis

Es ist ratsam, die Eisenzufuhr parallel mit der Zahl der Sportstunden pro Woche zu erhöhen

Darum sind Sportler häufiger vom Eisenmangel betroffen

Mann und Frau joggen durch den WaldEs mag Phasen im Leben geben, in denen der Körper eine erhöhte Menge an Vitalstoffen verbraucht. Krankheiten, Schwangerschaften oder Drucksituationen gehören dazu. Aber auch der Sport kann nur ausgeführt werden, wenn ihm die Spurenelemente in ausreichender Form zur Verfügung stehen. Denn im Zuge der Bewegung werden nicht nur die lästigen Kalorien verbrannt – auch die Menge der im Organismus vorkommenden Nährstoffe nimmt ab. Zu ihnen gehört das Eisen. Wer also mehr erreichen möchte, muss seine Ernährung dementsprechend ausrichten. Im Durchschnitt gelten drei bis vier Stunden Sport pro Woche als Richtwert: Ein gesunder Körper sollte bis zu dieser Menge leistungsfähig sein, ohne einen Mangel an Eisen zu verzeichnen. Wird diese Stufe aber überschritten, so empfiehlt sich der zusätzliche Verzehr eisenreicher Speisen.

So wird der Eisenmangel vermieden

Doch egal, ob es sich um einen Hobbysportler oder einen professionellen Athleten handelt: Die Ernährung bildet den Schlüssel zu Vitalität und Leistungsbereitschaft. Getreide, Hülsenfrüchte, Fisch und Fleisch sowie einige Gemüse- und Kohlsorten besitzen einen hohen Wert an Eisen. Kombiniert mit dem ausgewogenen Verzehr von Obst, Vollkornprodukten und genügend Wasser kann ein Mangel daher umgangen werden.  Eine gesteigerte Verausgabung muss durch die Ernährung kompensiert werden. Austern und Pilze, Müsliriegel oder ein Teller Linsen können ein spontan auftretendes Defizit des Mineralstoffs daher schnell einmal ausgleichen und neue Kraft für das weitere Training verleihen. Auf dem Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden lässt sich die Hürde des Eisenmangels somit leicht überspringen.

Diese Sportarten verbrennen am meisten Kalorien pro Stunde:

547 kcal / Stunde

Laufen

465 kcal / Stunde

Tae-Bo

446 kcal / Stunde

Nordic Walking

434 kcal / Stunde

Step-Aerobic

436 kcal / Stunde

Schwimmen

412 kcal / Stunde

Radfahren