Eisenmangel ist eine der schleichendsten und am meisten unerkannt bleibenden Mangelerscheinungen der heutigen Zeit. Noch fehlt ein flächendeckendes Bewusstsein – bei Ärzten und Patienten – für dieses Phänomen, auch weil die Symptome ebenso gut anderen Gesundheitsstörungen wie dem Burn-out-Syndrom, der Depression oder chronischen Erschöpfung, psychogenen Schlafstörung oder Migräne zugeordnet werden können.

Welche Aufgabe hat Eisen in unserem Organismus?

Unser Blut wäre nicht rot, wenn es das zentrale Eisenatom nicht färben würde. Aber auch dafür, dass die Drüsen zur Hormonbildung angeregt und die Zellen zur Energiebildung werden, ist Eisen verantwortlich. Im Knochenmark eines gesunden Erwachsenen entstehen täglich rund 150 Milliarden rote Blutkörperchen, die dafür sorgen, dass er auf sein Maß von 3,5 bis 5 Gramm Eisen kommt. Gleichzeitig muss der Organismus einen Verlust von täglich 2 Milligramm Eisen über Darm, Haut und Nieren verkraften, bei Frauen menstruationsbedingt mehr. Die von außen über die Nahrung zugeführte Menge Eisen wird aber nicht immer optimal resorbiert, sodass die Negativbilanz einen Eisenmangel erzeugt.

Hinweis

Fällt es Gesunden schon schwer, ihren Eisenbedarf zu decken, müssen chronisch Kranke noch gezielter auf den Eisengehalt in der täglichen Nahrung achten

Wann bezeichnet man eine Krankheit als chronisch?

Klemmbrett mit AufschriftIm Gegensatz zu einer akuten Krankheit, die schnell evident wird und in der Regel nach 3 bis 14 Tagen abklingt, spricht man von einer chronischen Krankheit bei einer Dauer von länger als 1 Monat. Dazwischen liegen verschiedene Mischformen wie z.B. ein subchronischer Krankheitsverlauf, der sich durch eine schwächere Symptombildung bei gleich langer Dauer definiert. Zu schwerwiegend chronischen Krankheiten werden Erkrankungen von Lunge und Verdauungssystem, neurologische und Stoffwechselerkrankungen, Frauenleiden, Herzkreislauf-, Sucht- und Tumorerkankungen gezählt.

In allen Fällen ist die Gefahr eines funktionellen Eisenmangels groß, etwa durch mangelnden Appetit auf eisenhaltige Nahrungsmittel oder einer reduzierten Aufnahmefähigkeit, durch andauernde Blutungen oder chronische Entzündungen, Hormonstörungen und Infektionen. Früher als bei gesunden Menschen, die unter Eisenmangel leiden, treten Symptome wie Schleimhautveränderungen, rissige Mundwinkel, brüchige Nägel und Haare auf. Senioren sind unter der Wirkung von Eisenmangel deutlich öfter von Demenz betroffen als andere, die einen ausreichenden Eisenspiegel aufweisen.

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