Eisenmangel hat viele Ursachen und zeigt sich durch eine Reihe von Symptomen. Sie können auf unterschiedlichen Wegen zu einem Ausgleich gelangen, wenn Eisenmangel festgestellt wird oder Sie Erscheinungen an sich erkennen, die auf eine Unterversorgung mit dem Spurenelement schließen lassen.

Eisen mit der Nahrung aufnehmen

Viele eisenhaltige Lebensmittel stehen heute nur noch selten auf dem Speiseplan. Hülsenfrüchte oder Innereien, die als zuverlässige Eisenlieferanten gelten, sind momentan wenig populär. Vegetarier sehen sich zusätzlich dem Problem gegenüber, dass Fleisch vermieden wird. Damit verzichten sie auch auf eine Eisenquelle in der Ernährung. Dennoch kann die Eisenzufuhr erfolgreich über die Nahrung gesteuert werden.

Wer sich gezielt mit Eisen versorgen möchte, sollte sich zunächst ausführlich mit seinen Ernährungsgewohnheiten befassen. Was wird gern und häufig gegessen, und was beinhalten die Nahrungsmittel? Ein Kompendium über die Nährstoffe in der Nahrung kann erste Hinweise darauf liefen, warum sich eine Mangelerscheinung bemerkbar macht. Stellt sich bei genauer Betrachtung heraus, dass die bevorzugten Lebensmittel nur wenig Eisen enthalten, kann hier auch gezielt nach den Produkten geforscht werden, die nicht nur Genuss versprechen, sondern auch besonders eisenhaltig sind.

Manchmal sind es schon kleine Veränderungen bei den Ernährungsgewohnheiten, die zu einer vermehrten Eisenzufuhr führen. So besitzt Weizenkleie mit 16 mg/100 g einen vergleichsweise hohen Anteil an Eisen und eignet sich gut als Zutat im Müsli. Unter den Hülsenfrüchten sind Linsen den weißen Bohnen vorzuziehen. Beim Würzen von Speisen können Kräuter zum Einsatz kommen, die ebenfalls als Eisenlieferanten fungieren. Falsch hingegen ist, dass Spinat eine besonders gute Eisenquelle sei. Diesem populären Irrglauben liegt vermutlich ein Rechenfehler in der Vergangenheit zugrunde. Tatsächlich zeichnet sich Spinat durch Inhaltsstoffe aus, die eine Eisenaufnahme erschweren.

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Wissenswertes

Nur in Verbindung mit Vitamin C kann Eisen optimal vom menschlichen Körper aufgenommen werden

Die Aufnahme von Eisen verbessern

Orangen mit OrangensaftglasDie Fähigkeit des Körpers, Stoffe aus der Nahrung aufzunehmen, bezeichnet der Fachmann als Resorption. Die Kombination verschiedener Spurenelemente kann die Aufnahme von Eisen verbessern. In vorderster Linie steht dabei Vitamin C, wenn die Eisenzufuhr ausreichend ist, aber trotzdem Mangelerscheinungen entstehen.

Die Untersuchungsergebnisse einer indischen Studie sind auch für Vegetarier interessant: Untersucht wurden 54 Vorschulkinder mit der Diagnose Anämie – eine Folgeerkrankung von Eisenmangel – um den Einfluss von Vitamin C auf den Eisengehalt im Blut zu erforschen. Bei einer täglichen Gabe von zweimal 100 mg Ascorbinsäure (synthetisches Vitamin C) ließ sich nach 60 Tagen ein signifikanter Anstieg des Eisengehaltes im Blut nachweisen. Zu weiteren Veränderungen kam es nicht: Die Kinder behielten ihre gewohnte vegetarische Ernährung bei.

Milch, Tee oder Kaffee hingegen schwächt die Resorptionsfähigkeit von Eisen im Körper. Auch Eier hemmen die Eisenaufnahme ebenso wie die sogenannte Oxalsäure, die in Spinat, Rhabarber, Kakao und Rote Beete vorkommt. Daneben steht auch eines der populärsten Schmerzmittel im Verdacht, die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung zu behindern: Salicylsäure, besser bekannt unter dem Handelsnamen Aspirin.

Nahrungsergänzungsmittel und Eisenpräparate

Sollte es schwierig werden, die Aufnahme von Eisen über die Ernährung zu steuern, sind Präparate im Handel, die als besonders hilfreich bei Eisenmangel bekannt sind. Zu ihnen zählen unter anderem Säfte, die in Apotheken oder Reformhäusern vorrätig sind. Meist handelt es sich um eine Zubereitung aus unterschiedlichen Kräutern und Obstkonzentraten, angereichert mit Vitamin C und Eisen.

Auch Spirulina – ein Präparat aus der Blaualge – gilt als zuverlässiger Eisenlieferant. Es ist auch unter der Bezeichnung »Mikroalgen« im Handel anzutreffen. Der Grundstoff wird heute in aller Regel als Biomasse in Aquakulturen gezüchtet und sollte nur von vertrauenswürdigen Herstellern bezogen werden. Als Darreichungsform liegt Spirulina als Pulver oder Compretten vor.

Zuletzt sollen hier auch Eisentabletten als Nahrungsergänzung Erwähnung finden. Mit diesen Präparaten führen Sie Ihrem Körper konzentriertes zweiwertiges Eisen oral zu. Da Gefahren jedoch nicht nur aus dem Eisenmangel resultieren, sondern ebenso infolge einer zu hohen Eisenaufnahme zu befürchten sind, sollten diese Arzneimittel nur auf Anraten des Arztes und unter seiner Kontrolle eingenommen werden.

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