In der wohl größten und zugleich schönsten Umbruchphase des weiblichen Körpers ergeben sich viele Fragen hinsichtlich der optimalen Nährstoff- und Mineralienversorgung von Mutter und Kind.

Schwangere Frau hält BauchFür den Zeitraum der Schwangerschaft werden ca. 30-40% mehr Blut benötigt, um eine entsprechende Versorgung des Kindes sicherzustellen. Daraus ergibt sich ein deutlich erhöhter Eisenbedarf während der Schwangerschaft. Eisenmangel sowie die damit verbundenen Probleme sind bei werdenden Müttern weit verbreitet, werden jedoch oftmals unterschätzt.

Wieviel Eisen benötigt der weibliche Organismus?

Der weibliche Organismus allgemein benötigt im Durchschnitt eine Eisenaufnahme von 15 mg Eisen pro Tag. Der Bedarf bei schwangeren und stillenden Frauen ist deutlich erhöht und beträgt 30mg täglich. Bei der Berechnung des Bedarfs sollte beachtet werden, dass im Körper tatsächlich nur ca. 20% der durch die Nahrung aufgenommenen Eisenmenge ankommen.

Diagnose eines Eisenmangels

Ein möglicher Eisenmangel wird durch den Arzt mithilfe einer Blutuntersuchung festgestellt. Dazu gibt es verschiedene Parameter anhand dieser der Eisenstoffwechsel im Körper gemessen werden kann. In der Regel werden die Parameter Transferrin, Hämoglobin-Wert, Ferritin-Wert sowie das C-reaktive Protein betrachtet. Damit überprüft der Mediziner die Konzentration des roten Blutfarbstoffes im Körper, den Transport der Eisenmoleküle zu den Zellen und den eigentlichen Eisengehalt vor Ort. Zudem wird überprüft, ob im Körper ein Entzündungsherd vorliegt.

Hinweis

Ein dauerhaft geringer Eisengehalt im menschlichen Körper hat insbesondere während der Schwangerschaft schlimme Folgen für Mutter und Kind

Welche Lebensmittel sind gute Eisenlieferanten?

Besonders reichhaltig an Eisen sind Schweineleber und mageres Fleisch, insbesondere Rindfleisch, das bis zu dreimal pro Woche verzehrt werden kann.
Wichtig ist eine ausgewogene Kost, da Eisen aus Getreide, wie beispielsweise Hirse oder Haferflocken in Kombination mit Vitamin C deutlich besser aufgenommen werden kann. Daher empfiehlt es sich, möglichst viele frische Früchte bzw. frisches Gemüse zu essen. Weiterhin zählen Hülsenfrüchte, Nüsse, Eier und Pfifferlinge zu den größten Eisenlieferanten. Der Mythos Spinat nimmt lediglich eine mittlere Position ein.

Folgen von Eisenmangel

Ein dauerhaft geringer Eisengehalt im menschlichen Körper hat insbesondere während der Schwangerschaft schlimme Folgen für Mutter und Kind. Abgesehen von kleineren Einschränkungen wie Müdigkeit, Blässe, Antriebslosigkeit und Haarausfall besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko, da das Immunsystem stark geschwächt ist. Im schlimmsten Fall kann sich die Plazenta nicht vollständig entwickeln und das Kind wird mit Nährstoffen unterversorgt. Auch der Sauerstoffgehalt im Blut des Kindes kann aufgrund von Blutarmut bei der Mutter stark herabgesetzt sein, was sich spätestens bei der Geburt für beide bemerkbar macht.

Therapie bei Eisenmangel

Neben einer ausgewogenen Ernährung mit den oben genannten Lebensmitteln können bei länger anhaltendem Mangel auch Eisenpräparate verschrieben werden.
Im schlimmsten Fall wird eine vorhandene Blutarmut durch intravenöse Eisen-Infusionen behoben.
Eine tiefgründige Aufklärung durch den behandelnden Arzt ist in jedem Fall zwingend erforderlich.

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Infografik zum Thema Eisenmangel in der Schwangerschaft