Eisen ist eines der wichtigsten Spurenelemente im Körper, weil es in direktem Zusammenhang mit dem Blutkreislauf steht. Die Sättigung des Blutes und der Transport von Sauerstoff zu den Körperzellen werden maßgeblich vom Eisen beeinflusst.

Menge, Bedarf und Aufnahme von Eisen

Die Eisenmenge liegt in einem gesunden Körper bei rund 5 Gramm, wobei der Körper etwa 20 % davon in Eisendepots in der Leber und im Bindegewebe einlagert. Deswegen stellt ein vorübergehender Eisenmangel keine Gefahr für den Organismus dar. Aufgenommen wird Eisen hauptsächlich mit der Nahrung. Die Menge des benötigten Eisens ist dabei abhängig vom Alter, vom Geschlecht und der jeweiligen Lebenssituation. In der Regel verliert ein Mensch täglich rund ein Milligramm Eisen durch abgestorbene Hautzellen oder durch Ausscheidungen. Ein zusätzlicher Blutverlust kann aber zu einem erhöhten Eisenverlust führen. Daher ist ein ausgewogener Eisenhaushalt bei Frauen ein besonders wichtiges Thema.

Eisenverlust bei Frauen

Frau hält sich den Bauch wegen RegelschmerzenDer Verlust von Blut geht immer mit einem Eisenverlust einher. Die Blutmenge, die während einer Monatsblutung verloren geht, ist stark schwankend und reicht von knapp zehn Milligramm bis hin zu 80 Milligramm und mehr. Damit verliert der weibliche Organismus pro Monat zwischen drei Gramm und etwa 50 Gramm Eisen nur durch die Regelblutung. Verletzungen oder eine Blutspende beispielsweise sind keine ernste Gefahr für den Eisenhaushalt, weil dieser Eisenverlust nur kurzfristig und einmalig ist. In der Summe (Mangelernährung, Krankheit etc.) kann es aber vor allem bei Frauen schnell zu einer Unterversorgung mit Eisen kommen.

Der Bedarf und damit auch die Menge des zugeführten Eisens ist bei Frauen daher zweimal höher als bei Männern, weil die körpereigenen Speicherdepots den Verlust auf Dauer nur bedingt ausgleichen können. Das gilt insbesondere, wenn weitere Faktoren wie die Wechseljahre oder Verhütungsmethoden die Intensität der Regelblutung beeinflussen.

Hinweis

Die Blutmenge, die während einer Monatsblutung verloren geht, ist stark schwankend und reicht von knapp zehn Milligramm bis hin zu 80 Milligramm und mehr

Einschränkungen zwischen und während der Periode

Waermflasche bei MenstruationsschmerzenFrauen mit einem starken Zyklus haben oft mit Auswirkungen wie Unwohlsein, Krämpfen oder Übelkeit zu kämpfen. Eisenmangel kann diese Beschwerden noch verstärken oder um einige Symptome erweitern. Zu den Anzeichen eines möglichen Eisenmangels bei Frauen gehören vor allem Kopf- und Gliederschmerzen, Wetterfühligkeit, Niedergeschlagenheit, eine erhöhte Herz- oder Atemfrequenz und blasse Haut. Spätestens dann sollte ein Mediziner hinzugezogen werden. Ein kleines oder großes Blutbild gibt Aufschluss über Art, Zusammensetzung und Beschaffenheit des Blutes (vor allem die Hämoglobin- und Myoglobinwerte) und erlaubt somit Rückschlüsse auf einen möglichen Eisenmangel.

Periodischer Blutverlust erfordert periodische Eisenzufuhr

Besonders gefährdete Frauen sollten es – unabhängig von der Intensität der monatlichen Blutung – nicht so weit kommen lassen und auf eine ausreichende Zufuhr von Eisen achten – nicht nur während der Regelblutung. Mit einer entsprechenden Ernährung lässt sich das einfach und zuverlässig bewerkstelligen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die aufzunehmende Eisenmenge nicht 1:1 dem Organismus zur Verfügung gestellt werden kann. Für die empfohlenen 15 Milligramm pro Tag eignen sich insbesondere Lebensmittel wie Kräuter (Minze, Petersilie, Brennnesseln), Innereien (Leber, Niere) und Getreideprodukte (Leinsamen, Hirse, Sesam).

Alternativ kann einem Eisenmangel auch mit entsprechenden Präparaten vorgebeugt werden, was sich vor allem bei weiblichen Vegetariern und Allergikern empfiehlt. Im Gegensatz zu Lebensmitteln ist dabei allerdings eine kontrollierte Einnahme besonders wichtig, um eine mögliche Überdosierung zu vermeiden. Eine solche Eisenvergiftung kann sich durch Übelkeit, Magenbeschwerden und Durchfall manifestieren.

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