Eisenbedarf ist in der Schwangerschaft stark erhöht

Familie aus Papier liegt sicher in den Händen einer FrauAllein in Deutschland wird davon ausgegangen, dass mehr als 50 Prozent der Frauen und immerhin noch deutlich über zehn Prozent der Männer an einem Eisenmangel leiden. Die deutlichen Unterschiede haben damit zu tun, dass Frauen grundsätzlich mehr Eisen als Männer benötigen. Aufgrund der regelmäßigen Periode geht nämlich Blut verloren. Aber auch während der Pubertät und in Wachstumsphasen erhöht sich der Bedarf.

Das Alter und die Lebensumstände haben ebenfalls Einfluss auf die Höhe des Bedarfs. In der Schwangerschaft ist der Bedarf besonders groß, wodurch die tägliche Zufuhr bei rund 30 Milligramm liegen sollte. Bei Frauen außerhalb dieser Zeit wird gerade einmal von der Hälfte ausgegangen. Nach der Schwangerschaft und während der Stillzeit wird immer noch deutlich mehr Eisen als sonst üblich benötigt. Es wird davon ausgegangen, dass eine Zufuhr von rund 20 Milligramm am Tag den erhöhten Bedarf in der Stillzeit decken kann.

Eisenzufuhr bereits bei Kinderwunsch erhöhen

Eisen muss dem Körper mit der täglichen Nahrung zugeführt werden. Dabei kann es dennoch hilfreich sein, schon beim konkreten Kinderwunsch auf eine besonders eisenreiche Ernährung zu achten. Wird ein Eisenmangel nicht erkannt, kann dies das Eintreten einer Schwangerschaft nämlich deutlich erschweren. Der Körper benötigt bereits für das Eintreten sowie für den Erhalt der Schwangerschaft mehr Eisen und der Bedarf steigt bis zum Ende der Schwangerschaft noch deutlich an. Für die Bildung der Plazenta, des Fötus sowie für die Nabelschnur ist Eisen notwendig.

Hinweis

Bereits für das Eintreten der Schwangerschaft benötigt der Körper vemehrt Eisen.

Einige Experten gehen davon aus, dass bereits zwei bis drei Monate vor der Schwangerschaft mit einer besonders eisenreichen Ernährung begonnen werden sollte. Eisentabletten sollten hingegen nicht ohne Rat eines Arztes eingenommen werden.

Allerdings ist es möglich, dass ein Arzt anhand des Blutbildes die Eisenwerte bestimmt. Die frühzeitige höhere Eisenzufuhr kann sich sogar positiv auf die Eisenwerte während der Schwangerschaft auswirken. Der Körper ist nämlich in der Lage, Eisen zu speichern. Werden die Eisenspeicher vorher aufgefüllt, dann kann der Körper daraus einen Teil des Mehrbedarfs für die Mutter und das ungeborene Kind verwenden.

Zu wenig Eisen während der Schwangerschaft kann hingegen gesundheitliche Folgen für Mutter und Kind haben. Ein Eisenmangel kann sich bei der Mutter zunächst durch Blässe, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Schlappheit zeigen. Wird der Mangel nicht behoben, dann kann eine Blutarmut auftreten. Mit dieser erhöht sich für die Mutter die Anfälligkeit für eine Infektion. In der Folge kann wiederum ein Sauerstoffmangel das Frühgeburtsrisiko erhöhen. Direkt Schäden für das Kind sind auch möglich, wie beispielsweise Schädigungen von Organen oder ein zu geringes Wachstum.

Nur 10-15 Prozent Eisen aus der Nahrung sind verwertbar

Die täglich empfohlene Eisenzufuhr liegt deutlich über den Werten, die vom Körper tatsächlich benötigt werden. Der Organismus kann das aufgenommene Eisen nicht vollständig verwerten. Nur etwa 20 Prozent des Eisens aus der Nahrung kann der Körper nutzen. Besonders gut verwertbar ist Eisen aus Fleisch. Alternativ kann dem Körper Eisen durch pflanzliche Lebensmittel, zum Beispiel durch einige Getreidesorten oder Rote Bete, zugeführt werden. Mehr zum Thema Eisen in Nahrungsmitteln.

Infografik zum Thema Eisenmangel in der Schwangerschaft

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